Wohnwagen Anhängelast beim Elektro, Hybrid und Plug-In-Hybrid

Anhängelast und Anhängerkupplung: Elektroauto, Hybrid und Plug-In-Hybrid
Anhängelast und Anhängerkupplung: Elektroauto, Hybrid und Plug-In-Hybrid. Wer darf und kann wie viel ziehen?

War bisher der Tesla Model X das einzige Elektroauto, das einen Anhänger ziehen darf und dank der 2250 Kilo Anhängelast dabei auch fast alle gängigen Gespanne aufnehmen konnte, so ist die Anzahl an Zugfahrzeugen im Elektro insbesondere aber bei den Plug-In-Hybriden deutlich gestiegen. Wahrscheinlich sollen die von kleiner Reichweite betroffenen E-Autos nicht noch an Reichweite durch das Ziehen eine Anhängern unattraktiver werden. Eine schlechte Reichweite ließt man schnell, dass es sich dabei um einen Wert mit Anhänger handelt kann gern mal überlesen werden.


Für das Model S sind die Angaben schon geringer. Hier beträgt die zulässige Anhängerlast nur 910 Kilogramm. Warum diese Unterschiede bestehen ist fraglich, da ein vergleichbarer 320i Touring eine Anhängerlast von bis zu 1700 Kilogramm bei weniger Gewicht und Leistung.



Mit einem prall gefüllten Geldbeutel kann auch der Caravan größer Ausfallen. Dann aber muss es entweder der Tesla oder ein SUV von Audi oder Mercedes sein. Sie ziehen etwas weniger als der Tesla, leider nur 1800 Kilo sorgen aber bei Preisen zwischen 70.000 und 90.000 Euro für Ebbe in der Urlaubskasse.

Plug-In-Hybrid: Gute Anhängelast zum fairen Preis

Scheinbar muss aktuell noch ein Verbrenner unter der Haube stecken, damit hinten ordentlich was gezogen werden kann. Die folgende Liste ist nicht abschließend gibt aber einen kleinen Überblick der Zugwagen in diesem Segment.


  • VW Passat GTE - 1.900 Kilogramm Anhängelast
  • Audi A7 55 TFSI e - 2.000 Kilogramm Anhängelast
  • Volvo V90 T8 Twin Engine 2.100 Kilogramm Anhängelast
  • Mercedes-Plugin-Hybride E 300 e /de (Benziner und Diesel) - 2.100 Kilogramm Anhängelast

Darüber hinaus ist zunächst einmal eine klare Grenze gezogen worden. In der Anhängelast aber auch beim Preis.

  • Volvo XC90 T8 Twin Engine
  • BMW X5 xDrive45e
  • Ford Explorer PHEV
  • Porsche Cayenne
  • Mercedes GLE 350 de

Diese Fahrzeuge ziehen von 2.400 Kilogramm bis hin zu 3,5 Tonnen hinter sich her.

Plug-In-Modelle mit weniger Anhängelast

Schaut man sich die Liste der Plug-In Hybride an so fehlen viele bekannte Gesichter. Der Ford Kuga PHEV und der DS 7 Crossback E-Tense lassen hinten nur 1.200 KG ans Heck. Der Mitsubishi Outlander PHEV schafft zumindest 1.500 Kilogramm. Fahrer der BMW-Modelle 330e, 530e und X1 xDrive25e sollten lieber ins Hotel statt auf einen Campingplatz gehen. Sie dürfen nur 750 Kilogramm ziehen. Zumindest der neue Mercedes A 250 e beglückt mit einer Zuglast von 1.600 KG.


Für den bereits vorgestellten Skoda Superb iV: Plug-in-Hybrid habe ich zur Anhängelast noch keine Informationen gefunden.

Ebenso ist auf den Seiten von Opel noch keine Angaben für den Opel Grandland X Hybrid zu finden.


Anhängelast im Vergleich: Wer kann was ziehen?


Fahrzeug gebremst
ungebremst
Kia Niro Plug-in Hybrid 1300 600
Kia Optima Sportswagon Plug-in Hybrid 1500 750
Volvo XC90 T8 Twin Engine AWD 2400 750
Volvo XC60 T8 Twin Engine AWD 2100 750
Land Rover P400e Plug-in Hybrid 2500 750
Mercedes-Benz E 300 de T-Modell 2100
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Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander 1500 750
Toyota Prius 1.8 Hybrid
725 725

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    Kommentare 1

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