Testbericht der Welt zum Toyota Corolla

Corolla 2.0 Seitenansicht in der Sonne
Corolla 2.0 Seitenansicht in der Sonne

Ist die Aussage übertrieben, dass nach der Testfahrt das eigene Fahrzeug mit Benziner und 201 PS der Eindruck entstehen könne, es handle sich dabei um eine Lahme Ente? Wer den Corolla Hybrid 2.0 mit seiner Systemleistung von 180 PS schon mal an der Ampel zum Spurt animiert hat, der wird hier sicher zustimmen. Im Sportmodus krallen sich die Reifen in den Asphalt und der Elektromotor samt Verbrenner lassen den Wagen deutlich nach vorne sprinten.


Stadt, Land Fluss Autobahn

Der Hybrid zeigt seine Stärken in der Stadt. Häufiges Anfahren mit Elektrokraft ist äußert sparsam. Spaß gibt es auf der Landstraße. Ein starker Motor und ein ausgewogenes durchaus straffes Fahrwerk machen jede Kurve zu einer geraden. Auch hier stimmt der Autor der Zeitschrift Welt dieser Einschätzung bei.

Großer Fahrspaß - kleiner Kofferraum

Ja da ist es wieder, das Kofferraum Thema. Natürlich haben vergleichbare Fahrzeuge in der Kompaktklasse mehr Platz zu bieten aber auch hier nochmal, wer mehr Platz benötigt, kauft sich halt den Sports Tourer. Einen guten Einblick in die wirkliche Größe des Kofferraums beim Toyota Corolla 2.0 bietet der Testbericht der Autozeitung, den ich mit eigenen Bildern vom Innenraum aufgepeppt habe.

Infotainmentsystem und das ab in den Stau Navi

Für die heutige Zeit nicht mehr up to Date, der Bildschirm ist zu klein und eine umständliche Bedienung bringen den Fahrer so weit, dass er lieber sein Smartphone zur Navigation nutzen sollte. Das kann ich so nicht bestätigen. Wer Lust hat sich in die Bedienung des Navis einzuarbeiten, wird hier recht schnell gute Ergebnisse erzielen. Das hängt aber von jedem selbst ein bisschen ab, was die Kritik aber nicht völlig weg zaubert. Das Infotainmentsystem hinkt zugegebenermaßen der Zeit etwas hinterher.


Der Hinweis das Navi habe den Testfahrer lieber in den Stau statt vorbei gelotst, kann ich so nicht unterschreiben. Bei meinen drei längeren Autobahnfahrten zur Rush Hour wäre ich in zwei Staus geraten. Die Umleitungsempfehlung kam schnell und brachte eine gute Alternativ Route hervor.


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